Über Sophia

Ein bisschen mehr über mich...

Ich bin Amber Sophia

In den letzten zehn Jahren durfte ich über 1000 Frauen und Männer mit meinen Vorträgen, Seminaren und Einzelcoachings in ihrer persönlichen Entwicklung und in ihrem Liebesleben unterstützen. Diese Arbeit liegt mir wahnsinnig am Herzen: Für mich ist in jedem Menschen etwas einzigartiges und wunderschönes zu finden. Je weniger wir von Ängsten, Unsicherheit, Schmerz, Verbitterung oder Limitierungen gebremst werden, desto mehr kommt genau dieser innere Kern zum Vorschein. Das ist kraftvoll, spannend und anziehend.
Ich liebe es, Teil dieses Prozesses sein zu dürfen und Menschen dabei zu unterstützen, immer authentischer sie selbst zu werden und Begegnung und Flirts spielerisch und mit Leichtigkeit anzugehen. Für mich ist jedes Coaching ein persönlicher Gewinn, weil ich dabei eine weitere, großartige Person auf einer tiefen Ebene kennen lernen und unterstützen darf. 

Wie wird man eigentlich Flirt Coachin?

Mit Anfang Zwanzig hatte ich eine Phase, in der ich mich und meine Sexualität ausprobieren wollte.
Ich war damals in einer Beziehung, in der wir gemeinsam viele spannende Erfahrungen gemacht haben. Wir haben zusammen Frauen verführt, auf Parties mit anderen geknutscht und damit experimentiert, was uns gefällt und worauf wir Lust haben.
In dieser Zeit habe ich auch von Pick Up gehört.
Pick Up ist eine fast ausschließlich männliche Verführer-Community aus den USA.
Inzwischen wurde immer wieder darüber in den Medien berichtet, damals war es eher wie eine „geheime Society“. Das hat mich unglaublich fasziniert.
Nachdem die Beziehung mit meinem Freund auseinander ging, war ich umso neugieriger, mehr über diese Szene zu erfahren. Ich wollte wissen, wie man Frauen verführt und ob ich selbst wirklich so manipulierbar bin.
Deswegen habe ich herausgefunden, wo und wann sich die „Pick Up Artists“ verabreden und bin zu einem Treffen gegangen.

In meiner Vorstellung bestand die Pick Up Szene aus Männern, die bereits selbstbewusste Verführer sind und genau wissen, wie ein Flirt funktioniert und wie man Menschen manipulieren kann. Ich habe schnell herausgefunden, dass der Großteil dieser Community stattdessen aus unsicheren Männern besteht, die selbst Schwierigkeiten mit Frauen haben und durch die Szene Unterstützung und Hilfe bekommen, endlich wieder auf Frauen zuzugehen.
Viele der Flirttechniken und Herangehensweisen, die von erfahreneren Pick Up Artists vermittelt wurden, waren aber nicht unbedingt hilfreich, sondern teilweise unnatürlich, manipulativ und auch sexistisch.
Ich hatte schnell den Eindruck, dass dadurch langfristig nicht immer unbedingt Verbundenheit gefördert wurde, sondern eher eine Trennung stattgefunden hat. 

Als ich immer öfter von Männern aus der Community um Rat gefragt wurde, habe ich deswegen gerne meine Erfahrungen geteilt. Das hat sich herumgesprochen und ich wurde auf einmal immer öfter nach Coaching-Sessions gefragt und als Sprecherin auf Pick Up Konferenzen eingeladen. 

Ich hatte Feuer gefangen. Anderen zu helfen, hat mir Freude gemacht. Mir wurde bald klar, dass die meisten Männer, die Probleme mit dem Flirten hatten, auch tiefer liegende Probleme hatten. Also habe ich begonnen, mich mit Psychologie und Coachingmethodiken auseinanderzusetzen und nach und nach meine eigenen Seminare entwickelt. 

Es folgte eine spannende Zeit: Während immer mehr junge Männer aus der Szene meine Hilfe gesucht haben und ich langsam von meinen Coachings und Seminaren leben konnte, waren nicht alle etablierten Pick Up Artists so begeistert von meinem Erfolg.
In den folgenden Jahren musste ich mich deswegen gegen viele persönliche und sexistische Angriffe durchgesetzt.
Ich habe in dieser Zeit wahnsinnig viel darüber gelernt, mir auch in einer Männerdomäne Gehör und Respekt zu verschaffen und wurde als Flirt Coachin immer bekannter. Damals habe ich mit einigen bekannten Pick Up Artists zusammen gearbeitet, zuletzt sogar mit Ross Jeffries, dem Gründer der Community. Mir war dabei wichtig, Verbundenheit und einen Umgang auf Augenhöhe zwischen Frauen und Männern zu fördern. Und zwar dort, wo es nötig ist.

Nach und nach habe ich auch immer mehr Seminare außerhalb der Pick Up Szene gegeben. Inzwischen bin ich nur noch selten und nur auf Anfrage in der Community aktiv und habe größtenteils weibliche und männliche Klienten, die noch nie von Pick Up gehört haben.

Woher kommt mein Wissen?

Schon von klein auf war ich von Menschen fasziniert und wollte von jedem lernen.
Mich hat interessiert, woher Motivation kommt, wann Menschen aus Schmerz handeln und wann sie großherzig sind, wie jemand denkt, der verliebt ist... deswegen habe ich viel zugehört und beobachtet.

Als ich mit dem Coaching begonnen habe, habe ich angefangen, mich mit allen Themen zu befassen, die auf Flirts und soziale Dynamiken einwirken: Psychologie, Soziologie, Biochemie, Neurologie... ich halte mich über neuste, wissenschaftliche Erkenntnisse auf dem Laufenden und tausche mich regelmäßig mit Psychologen, Coaches und Therapeuten aus.

So bemühe ich mich darum, mein Wissen immer wieder zu erweitern und einen ganzheitlichen Blick zu entwickeln, um Zusammenhänge klarer zu erkennen und einfachere, unkompliziertere Lösungen zu finden.

Ich hatte außerdem das große Glück, immer wieder von außergewöhnlichen Persönlichkeiten lernen zu dürfen.
Bis heute treibt mich die Neugier auf Menschen an die ungewöhnlichsten Orte und ich bin überzeugt davon, dass man überall Lehrer findet, wenn man nur aufmerksam zuhört und nachfragt.

So habe ich als Teenager regelmäßig Schule geschwänzt, um mit Tokio Hotel auf Tour zu gehen. Mich hatte fasziniert, wie sehr die Band polarisierte und welche extremen Reaktionen diese vier Jungs ausgelöst hatten. Also habe ich mich mit der Bühnencrew angefreundet und bin in den Trucks von Stadt zu Stadt mitgefahren. Bis heute denke ich an die langen Gespräche mit dem Tourbusfahrer über Ruhm und Macht zurück.

Mit Mitte Zwanzig habe ich in Alaska einen wundervollen Freund gefunden: Einen alten Einsiedler, der mich in seine Hütte in der Wildnis eingeladen hat. Ich habe Survival Training bekommen, gelernt, mit Waffen umzugehen und viel über Führungskraft und Selbstbewusstsein erfahren.

In China und den USA habe ich Couchsurfing gemacht und mal bei Superreichen übernachtet und mal bei Menschen, die am Existenzminimum leben.

Dieses lebendige Wissen, das ich auf Reisen und durch Erfahrungen sammeln durfte, ist ein großer Einfluss auf meine Arbeit.

Auch meine eigene Entwicklung fließt in meine Coachings ein.

Ich habe meinen leiblichen Vater erst mit zwölf Jahren kennen gelernt und bis zu seinem Tod kein echtes Vater-Tochter-Verhältnis mit ihm erlebt. Mein Stiefvater war sehr autoritär, in meiner Jugend haben wir fast täglich gestritten und er hat mich immer wieder als dicke Versagerin beschimpft. Ich habe als Teenager mit Depressionen gekämpft, aus Frust tatsächlich immer weiter zugenommen und mich selbst eher gehasst, als geliebt.
Flirts und Liebe waren damals in meinem Leben absolut kein Thema, ich war viel zu unsicher und davon überzeugt, dass mich niemand attraktiv finden kann.

Mit 17 hatte ich das Gefühl, keinen Tag länger so leben zu können.
Es wurde meine wichtigste Priorität, etwas zu ändern. Ich habe einen Kurs mit Fokus auf Meditation und Energiearbeit begonnen, eine Therapie gemacht und mich mit Selbsttherapie auseinander gesetzt.
Nach und nach konnte ich anfangen, mich selbst zu lieben und zu sehen, dass auch ich auf Männer anziehend wirken kann. Ich habe begonnen, zu flirten, mich zu öffnen und dann, endlich, auch einen ersten Freund gefunden.
Doch es hat Jahre gedauert, bis ich meinem Stiefvater verzeihen und ein liebevolles Verhältnis mit ihm aufbauen konnte. Und auch, bis ich meine Bindungsstörung bearbeiten konnte und aus komplizierten Beziehungen tatsächlich bereichernde und liebevolle Partnerschaften wurden.

Und ich lerne immer noch dazu: Für mich ist persönliches Wachstum kein einmaliges Event, es ist ein Prozess, der das ganze Leben lang immer weiter geht und der unglaublich spannend und immer wieder heilsam sein kann.

Musik und Theater - meine große Leidenschaft

Übrigens ist das Coaching nicht mein einziger Beruf.

Hauptsächlich stehe ich als Sängerin und Schauspielerin auf der Bühne und komponiere eigene Musik.
Meine Eltern sind Musiker und ich bin im Theater groß geworden.
Schon als Jugendliche habe ich Klavierunterricht gegeben und einen Kinderchor geleitet, später war ich als musikalische Leitung im Jugendbereich des Staatstheaters Nürnberg tätig und habe Schauspielunterricht an Schulen gegeben.

Heute spiele und erzähle ich deutschlandweit die Janosch-Geschichten für Kinder, habe mehrere internationale Improvisationstheaterprojekte und singe Jazz in verschiedenen Ensembles.
Ich habe das Projekt "Improv Without Borders" gegründet, um Integration durch Improtheater zu fördern und spiele nächstes Jahr in einem Film mit.

Meine Leidenschaften verknüpfen sich ganz automatisch immer wieder miteinander.
So biete ich angewandte Improtheaterkurse an wie "Impro Flirten" oder "Spiel Dich Frei", ich gebe aber auch bei internationalen Theaterfestivals und für verschiedene Theaterschulen Intimitätsseminare für Schauspieler und Improspieler und helfe ihnen, authentische Liebesgeschichten auf der Bühne zu spielen und sexuelle Spannung aufkommen zu lassen, ohne dabei privat zu werden oder Grenzen zu überschreiten.